| Es war der 02.10.2002 als ich meinen
über alles geliebten Dobermann aufgrund eines Herzfeh- lers einschläfern lassen
mussten. Ich werde diese Minuten wohl nie wieder vergessen können. Sein Blick
so friedlich, als würde er schlafen. Ich habe die ganze Zeit gehofft, daß er wieder
aufwacht, auch wenn ich gleichzeitig wußte, daß das nie wieder passiert. Er wird
mir nie wieder im Gesicht herumlecken oder mit der Friedhofsglocke um die Wette
“jaulen”. Wir haben fast fünf Jahre zusammen in einer kleinen Wohnung
auf einem kirchl. Friedhof gewohnt und dann soll ich auf einmal meinen “Freund”
bei einem Fremden lassen ohne zu wissen, was mit meinem Liebling in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt
passiert? Das kam für uns nicht in Frage! Wir haben unseren
Liebling also ins Auto gepackt, sind zu einem Tierbestatter gefahren und haben
Ihn in Holland einäschern lassen. Etwa zwei Wochen später war er wieder bei uns.
Leider haben wir uns damals viel zu spät informiert, sodaß wir gar nicht alle
Möglichkeiten in Betracht ziehen konnten. Aus dieser eigenen schmerzlichen Erfahrung
kam uns die Idee, anderen Menschen zu helfen und den Abschied vom geliebten Haustier
so erträglich wie möglich zu gestalten. |